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<<9>> Warmes Sonnenlicht
<<10>> dringt durch die lichten Baumkronen.
<<14>> Eine sanfte Brise weht durch die Äste
<<17>> und bringt subtile Bewegung in den friedlichen Wald.
<<22>> Während sich die Szene beruhigt, wird Ihre Umgebung still,
<<28>> bewegungslos.
<<31>> Der Duft von Nadelbäumen belebt Ihren Geist.
<<35>> Und die kühle Morgenluft füllt Ihre Lungen.
<<44>> Die Natur ist der Ort, an den Sie gehören.
<<62>> Der Mensch hat nur einen winzigen Bruchteil seiner Existenz inmitten von Beton
<<67>> und Stahl städtischer Landschaften verbracht.
<<71>> Während des Großteils unserer Geschichte,
<<73>> erstaunliche 99,99 %, waren wir eng mit der Natur verbunden.
<<83>> Es ist daher kein Wunder,
<<84>> dass der Mensch instinktiv von genau dem Ort angezogen wird,
<<88>> an dem sich unser Geist und unser Körper geborgen fühlen.
<<98>> In der japanischen Praxis,
<<100>> die als Shinrin-Yoku oder Waldbaden bekannt ist, tauchen wir
<<105>> in drei Schritten in die erholsame Umarmung der Natur ein.
<<112>> Erstens: Abschalten.
<<115>> Zweitens: Atmen und mit der Natur interagieren.
<<120>> Drittens: Der Übergang zurück in den Alltag.
<<126>> Durch diese Verbindung mit der Natur entdecken wir
<<130>> die uralte Verbindung zwischen der Menschheit und den Gaben der Erde wieder.
<<140>> Vor über drei Jahrzehnten
<<141>> erkannte Japan das kraftvolle Potenzial der Wälder
<<145>> und initiierte ein nationales Gesundheitsprogramm,
<<148>> das sich auf das Waldbaden konzentrierte.
<<152>> Seitdem ist Shinrin-Yoku zu einer Standardpraxis in der japanischen Kultur geworden,
<<156>> mit ausgewiesenen Heilwäldern im ganzen Land
<<161>> und unzähligen klinischen Studien, die seine
<<164>> transformative Kraft bestätigen.
<<167>> Seit 2004 hat die Japanische Gesellschaft für Waldtherapie
<<171>> faszinierende, evidenzbasierte Erkenntnisse über die physiologischen
<<175>> und psychologischen Systeme gewonnen, die in der Gegenwart der Natur aufblühen.
<<181>> Es geht über den Bereich des Körpers hinaus
<<184>> und dehnt seine wohltuende Wirkung auf den geistigen und emotionalen Bereich aus.
<<189>> Studien haben seine Wirksamkeit bei der mentalen Entspannung
<<194>> und der Förderung eines Gefühls von Ausgeglichenheit und Wohlbefinden gezeigt.
<<199>> Allein die Waldluft macht
<<201>> die Hälfte der gesundheitsfördernden Wirkungen des Waldbadens aus.
<<205>> Die sauerstoffreiche Umgebung belebt uns,
<<209>> aber es sind die Bäume und Pflanzen, die etwas
<<212>> Außergewöhnliches bieten.
<<215>> Sie setzen Phytonzide frei,
<<216>> flüchtige Verbindungen in der Luft, die sie vor Umweltbedrohungen schützen.
<<221>> Viele der entdeckten Vorteile des Waldbadens
<<224>> werden diesen Verbindungen zugeschrieben.
<<227>> Die Forschung zeigt nicht nur die Verbundenheit
<<231>> zwischen dem Menschen und der Natur um uns herum, sondern drängt uns auch, uns wieder
<<236>> mit unserer ursprünglichen Umgebung zu verbinden und eine innere Welt zu pflegen.
<<242>> Die Natur ist unsere zeitlose Zuflucht.
<<245>> Sie ist der Ort, von dem wir kommen.
<<247>> Sie ist der Ort, an den wir seit jeher gehören.